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ISO-Datei herunterladen und auf DVD brennen. Quelle: http://www.linuxmint.com/download.php. Es sind ca. 860 MB.

Computer einschalten und System von der DVD starten lassen. Es wird ein Countdown angezeigt, nach dem automatisch das System von der DVD gebootet wird.

Nach einigen Sekunden erscheint eine grafische Oberfläche. Man kann das System ausprobieren. Alle Menüs erscheinen in englischer Sprache.

Auf dem Desktop ist ein CD-Symbol 'Install Linux Mint'.

Über den Webbrowser lassen sich Videos mit Sound Flash-Player anschauen.

Lokale NTFS-Partitionen des XP-Computers lassen sich durchsuchen. Ein Passwort wird nicht abgefragt.

Installation

Doppelklick auf 'Install Linux Mint'.

Sprache auswählen, Auswahl: Deutsch

[Vor]

Meldung

Installation von Linux Mint wird vorbereitet.

Meldung

Für eine optimale Installation sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Rechner
- über mindestens 4.8 GB freien Festplattenspeicher verfügt
- an die Steckdose angeschlossen ist
- mit dem Internet verbunden ist.

[Vor]

Meldung

Aktive Partition aushängen

Das Installationsprogramm hat erkannt, das folgende Laufwerke eingehängte Partitionen besitzen:
/dev/sda
Möchten Sie, dass der Installer versucht, die Partitionen auf diesen Festplatten auszuhängen, bevor Sie fortfahren?
Wenn Sie sie eingehängt lassen, werden Sie nicht in der Lage sein, die Partitionen auf diesen Festplatten zu erstellen, zu löschen oder die Größe zu verändern, aber Sie können auf die bestehenden Partitionen installieren.

Auswahl: [Ja]

Hinweis: Auf dem System sind Windows XP Professional und ein Linux-System installiert. Die Linux-Installation soll überschrieben werden.

Meldung

Festplattenspeicher zuweisen
Auf diesem Rechner befinden sich momentan Windows XP Professional und Ubuntu 11.04. Wie möchten Sie vorgehen
- Ubuntu 11.04 löschen und neu installieren
- Alles löschen und neu installieren
- Etwas Anderes

Auswahl: Ubuntu 11.04 löschen und neu installieren

[Jetzt installieren]

Das System arbeitet...

Meldung

Wo befinden Sie sich?

Vorschlag des Systems: Berlin

[Vor]

Meldung

Tastaturbelegung
Wählen Sie Ihre Tastaturbelegung
Auswahl: Deutschland, Deutschland

[Vor]

Meldung

Verschiedene Angaben zum Benutzerkonto werden abgefragt.

Wer sind Sie?
Ihr Name
Name des Rechners
Wählen Sie einen Benutzername
Wählen Sie ein Passwort
Option: Automatische Anmeldung – nein
Option: Passwort beim Anmelden abfragen – ja
Option: Meine persönlichen Daten verschlüsseln – nein

[Vor]

Das System arbeitet...

Meldung

[Ausprobieren fortsetzen] [Jetzt neu starten]

Auswahl: 'Jetzt neu starten'

Meldung

Please remove installation media an close the tray (if any) then press ENTER:

 

Der Comuter startet neu, der Bootmanager erscheint. Das Anmeldefenster erscheint. Alles prima!

Einige Menüs in den Anwendungen erschienen zuerst in englischer Sprache, obwohl der Computer während der Installation mit dem Internet verbunden war. Nach dem dritten Neustart war schließlich auch in Firefox die deutsche Sprache eingerichtet.

Wenn der Computer hinter einer Firewall und hinter einem Proxy steht, erscheint zunächst vieles in englischer Sprache. hier muss manuell nachinstalliert werden.

Über 'Menü', 'Kontrollzentrum', 'Sprachunterstützung', lässt sich das ändern.

Zuvor muss jedoch eine Datei erstellt werden, die apt mitteilt, wie das Internet zu erreichen ist.

Ich habe root ein Passwort gegeben (vgl. dazu die Anleitung auf dieser Website).

# touch /etc/apt.conf
# vi /etc/apt.conf

Inhalte der Datei sind Benutzername und Passwort für den Proxy, sowie IP-Adresse (hier 123.123.123.123) und Portnummer des Proxy (hier 3128). [at] durch @ ersetzen.

Aquire::http::Proxy "http://poxybenutzername:proxypasswort[at]123.123.123.123:3128/";

Eingabe

# apt-get update
# apt-get upgrade

Über die grafische Oberfläche lassen sich über die Sprachunterstützung zusätzliche Sprachen installieren.

Ungewohnt ist, dass Eintragungen in /etc/network/interfaces ohne Wirkung bleiben. Allein die Eintragungen, die über die grafische Oberfläche vorgenommen wurden, wirken sich aus. Zunächst dachte ich, die grafische Oberfläche ändere die /etc/network/interfaces.

Nachlese

Während das System von der Live-DVD lief, wurden Computer und Grafikkarte (AMD Radeon 6990) nicht richtig erkannt. Die Darstellung war verzerrt. Das war bei Debian Squeezy und Ubuntu ebenso. Nachdem Linux-Mint installiert war, erkannte das System, dass es einen Treiber des Herstellers der Grafikkarte gibt. Der wurde dann nachgeladen und installiert. Seit dem läuft das System so, wie es soll.

Einen Treiber für die Grafikkarte hatte ich unter Debian Squeezy manuell herunter geladen und nach Anleitung installiert. Ich weiß nicht, ob es die gleiche Datei ist, die Linux-Mint gefunden hat. Nachdem dieser Treiber installiert war, wurde der Desktop in den korrekten Proportionen dargestellt. Leider arbeitet das System dabei nicht optimal. Wenn die Fenster verschoben werden, ruckelt die Anzeige.

Als E-Mail-Programm ist Thunderbird installiert. Dadurch kann zum Beispiel das Adressbuch einer Windows-installation mit Thunderbird exportiert und importiert werden. Die E-Mail-Verschlüsselung funktioniert dann bei beiden Betriebssystem gleich.

Installation bei Linux-Mint mit:

# apt-get install enigmail

Ein bereits vorhandener Schlüssel kann dann importiert werden.

Vorhandene Drucker mit eigenem Netzwerkanschluss wurden erkannt und die Treiber automatisch installiert. Bei einem Drucker funktioniert der Farbdruck (noch) nicht.

 

Linux-Mint Debian

Mal eben zum Testen habe ich Linux-Mint Debian installiert. Die Installation verlief problemlos. Im Detail gibt es Unterschiede in den Menüs, zu viele, um sie hier genau aufzuzählen. Das würde auch nichts nützen.

Aufgefallen ist mir, dass /etc/net/interfaces nicht verändert wird, wenn eine statische IP-Adresse über die grafische Oberfläche eingetragen wird (wie oben auch). Ich hatte gehofft, das sei hier anders, damit Einstellungen über die Konsole (aus der Ferne) geändert werden könnten.

Die Einstellungen des Startbildschirmes ließen sich nicht ändern. Es wurde zwar angezeigt, dass zum Bearbeiten geklickt werden müsse, und dass eine Authentifizierung erforderlich sei. Aber es tat sich nichts.